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Ein neues Fundament für das eBusiness (I): Übersicht

Seifenblase
Verfasst von franz-mue am 18. Januar 2018

Obwohl sich in den vergangenen Jahren im eBusiness-Bereich technologisch vieles getan und auch verbessert hat, bin ich mit der Situation unzufrieden. Nach meiner Meinung ließen sich mit einem besseren Fundament viele Verbesserungen erreichen.

Mit Fundament meine ich eine Art Einheit oder "Währung", die einen einfacheren Austausch zwischen den Markt-Akteuren erlaubt, dabei jedoch Konvertierungsverluste vermeidet und zugleich den Handelspartnern, Verbrauchern, aber auch Steuerbehörden die jederzeitige Prüfung der Integrität und bisherigen Historie erlaubt. Mein Vorschlag würde einige grundlegende Handelsbestandteile (zuallererst denke ich dabei an Produkte und Rechnungen) loslösen von den Restriktionen konkreter Austauschformate und proprietärer Schnittstellen. Wichtige Konsequenzen wären dabei neben einer besseren Interoperabilität auf niederer Ebene zwischen Austauschpartnern insbesondere die Erniedrigung der Markthürden für kleine und kleinste Unternehmen.

Die einzelnen Puzzle-Teile gibt es überwiegend schon; sie müssen nur noch richtig zusammengefügt werden. Es geht mir also letztlich um eine andere Perspektive, um das Stellen geeigneter Fragen.

In einer Folge von Blog-Beiträgen möchte ich meine Sichtweise nebst möglichem Lösungsansatz darstellen. Natürlich ist ein Blog kein geeignetes Medium für eine tiefschürfende Analyse. So greife ich hier nur beispielhaft einige Themen heraus und skizziere den Ansatz.

Um den Rahmen etwas deutlicher abzustecken: Es geht mir primär um Produkte und deren gesamten Produktlebenszyklus. Weitere Artefakte und Transaktionen wie etwa Angebote, Kauf, Lieferungen, Rechnungen, die zwischen verschiedenen Parteien ausgetauscht beziehungsweise durchgeführt werden, bauen auf Produkte auf. Mit einbezogen werden von mir Beschaffung, Herstellung und Handel. Nach dem Verkauf an den Endverbraucher stehen Nutzung, Wartung oder Entsorgung ebenso noch im Fokus meiner Betrachtung.

In loser Folge beschäftige ich mich mit einer kurzen Bestandsaufnahme der Ist-Situation und liste einige Anforderungen auf, die für die Akteure erfüllt sein sollten, es aber nicht oder nur unzureichend sind. Ich nenne einige neuere Entwicklungen, die mir zur Beschreitung neuer Wege als nützlich erscheinen. Nach dem Verweis auf eine Metapher aus der Natur, erläutere ich ein generisches Domänen-Modell und konkretisiere auf dessen Basis eine informationstechnische Umsetzung.

Tags: eCommerce, eBusiness, produkt
Foto: Didgeman / pixabay.com

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